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Die Geschichte der Alcimonia

 

Alcimonia steht in einer langen Reihe von Korporationen , die in Eichstätt seit dem 19. Jahrhundert entstanden sind. 1852 verbündete sich eine Gesellschaft von Professoren und Studenten zu einer Verbindung namens "Conferentia", die bis 1885 bestand. 1864 wurde eine "Alemannia" gegründet. In der Zeit von 1872 bis 1891 bestand eine "Helvetia Eystettensis", die 1891 unter dem Namen "Amicitia" aufgelöst wurde. 1888 bis 1890 war in Eichstätt eine "Rhaetia Eystettensis" aktiv, eine Tochterverbindung der KBStV Rhaetia München. Von 1892 bis 1907 lebte in Eichstätt eine Verbindung namens "Academia", die seit 1910 als "Rheno-Franconia" im KV zu Würzburg fortbesteht.

 

Der CV  existierte in Eichstätt nur in einem starken Philisterzirkel , der aber nach dem 2. Weltkrieg im Wiederaufbau des Gesamtverbandes größte Antrengungen unternahm. Durch die Initiative dieses Ortszirkels entstand die erste nach dem Krieg in Eichstätt gegründete Verbindung des CV. Am 7. Februar 1947 wurde die KDStV Aureata gegründet. Wegen mangelnden Nachwuches wurde 1951 die Verlegung nach München beschlossen. 1972 fusionierte Aureata mit der Tuiskonia München.

Seit der Übersiedelung der KDStV Aureata nach München gab es in Eichstätt kein korporationsstudentisches Leben mehr.

 

Das Inkrafttreten des Bayerischen Lehrerbildungsgesetzes im Jahre 1958 war für den Eichstätter CV-Philisterzirkel das Signal zum Handeln. Am 2.Juli 1958 wurde vom CV-Altherrenzirkel der Entschluss gefaßt, an der neuen Pädagogische Hochschule eine CV-Verbindung zu gründen.

Am 3. September 1958 kam es zu jenem Convent, dem Alcimonia ihre Existenz verdankt. Am 23. Januar 1959 wurde Alcimonia an der Pädagogische Hochschule die Genehmigung erteilt. Auf der 73. C.V. in Nürnberg wurde die KDStV Alcimonia in den CV aufgenommen.

Seit 1980 besitzt die KDStV Alcimonia ein eigenes Verbindungshaus, auf dem fünf Buden für Studenten bereitstehen.