Seit fast 60 Jahren

 

Die Vorläufer

Alcimonia steht in einer langen Reihe von Korporationen, die in Eichstätt seit dem 19. Jahrhundert entstanden sind.

 

1852 verbündete sich eine Gesellschaft von Professoren und Studenten zu einer Verbindung namens „Conferentia“, die bis 1885 bestand. 1864 wurde eine „Alemannia“ gegründet. Im Zeichen des Schweizer Kulturkampfes bestand von 1872 bis 1891 die „Helvetia Eystettensis“. Diese wurde 1891 unter dem Namen „Amicitia“ aufgelöst. 1888 bis 1890 gab es in Eichstätt die „Rhaetia Eystettensis“, eine Tochterverbindung der KBStV Rhaetia München.

 

 

Die Nachkriegsjahre​

Der CV existierte in Eichstätt in einem starken Philisterzirkel, der nach dem Zweiten Weltkrieg im Wiederaufbau des Gesamtverbandes größte Anstrengungen unternahm. Durch die Initiative dieses Ortszirkels entstand die erste, nach dem Krieg in Eichstätt gegründete, Verbindung des CV.

 

Am 07. Februar 1947 wurde die KDStV Aureata gegründet, da nach dem Krieg die Universitäten München, Erlangen und Würzburg teilweise im unzerstörten Eichstätt lehrten. Nach dem Rückumzug der Universitäten zog die Verbindung mit dem Großteil ihrer Mitglieder nach München um. Im Jahr 1951 beschloss der CC die Verlegung nach München. Schließlich fusionierte 1972 die Aureata mit der KDStV Tuiskonia München.

 

 

Die Gründung der Alcimonia

Seit der Übersiedlung der KDStV Aureata nach München gab es in Eichstätt kein korporationsstudentisches Leben mehr. Das Inkrafttreten des Bayerischen Lehrerbildungsgesetzes im Jahre 1958 war für den Eichstätter CV-Philisterzirkel das Signal zum Handeln.

 

Am 3. September 1958 kam es zu jenem Convent, dem Alcimonia ihre Existenz verdankt.

Gründungsmitglieder waren unter anderem der spätere Gründungsrektor Prof. Dr. Alfons Fleischmann, Landrat Hans Pappenberger und der Eichstätter Regens Prälat Prof. Dr. Johannes Stiegler.

Am 4. November des selben Jahres wurde die neue Hochschule in Eichstätt feierlich eröffnet. Dies war für das Ortsphilisterium Anlass genug, um einen Kneipabend im Gasthaus Trompeter zu veranstalten. Die Kneipe wurde von Chargierten der KDStV Aureata geschlagen. Neben 38 Philistern waren auch 21 Gäste anwesend. Am 15. Dezember erfolgten die ersten Rezeptionen. In die neue Verbindung konnten 21 Füxe aufgenommen werden. Die Rezeptionen waren auch Anlass für die Wahl des ersten Chargenkabinetts Alcimoniae. Bis zum Jahreswechsel 1958/59 traten der jungen Alcimonia noch weitere Gründungsmitglieder bei, die Zahl der Aktiven erhöhte sich auf 40.

 

1959 wurde Alcimonia von der Pädagogischen Hochschule die Genehmigung erteilt. Auf der 73. C.V. in Nürnberg wurde die KDStV Alcimonia in den Cartellverband aufgenommen. Inzwischen liefen die Vorbereitungen für das Publikationsfest auf Hochtouren. Als Termin hatte man den 11. bis 12. Juli festgelegt. Fast 40 Chargierte repräsentierten den Cartellverband, dessen Vorortspräsidium die Leitung des Kommerses übernahm.

 

Am 01. Dezember 1962 konnte man das Alcimonenheim in der Reichenaustraße 2 beziehen. Dieser wohlgestaltete Kelleraum wurde nun zu einem der Mittelpunkte des Verbindungslebens.

 

 

...bis heute

1980 wird von der Verbindung das ehemalige Wassermühlengebäude, das „Haus Lindig“ in der Westenstraße 83, erworben und für die Erfordernisse des Verbindungslebens umgestaltet. Zwei Jahre drauf konnte am 5. November Alcimonia erstmals im neuen Alcimonenhaus ca. 80  Gäste anlässlich der Semesterantrittskneipe bewirten.

 

1987 wird Joseph Kardinal Ratzinger als Ehrenmitglied in die Alcimonia aufgenommen.

 

1994 begeht Alcimonia das 200. Jubiläum der Lindig-Mühle, das jetztige Alcimonenhaus.

 

Am 14. Oktober 2006 ernennt Bbr. Papst Benedikt XVI. den Abt von Plankstetten, Bbr. Dr. Gregor Maria Hanke OSB, zum Bischof von Eichstätt. Die Bischofsweihe erfolgt am 2. Dezember 2006 im Hohen Dom zu Eichstätt.

 

Schließlich begeht 2008 Alcimonia ihr 50. Stiftungsfest. Zahlreiche Bundesbrüder aus Nah und Fern nehmen an den Feierlichkeiten teil. Festredner beim Kommers im Alten Stadttheater ist der bayerische Kultusminister Bbr. Siegfried Schneider.

 

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© K.D.St.V. Alcimonia im CV zu Eichstätt 2017